Christen glauben, dass alle Toten auferstehen werden, wenn Jesus Christus in Herrlichkeit zum zweiten Male kommt. Bis dahin ruhen unsere Toten – man sagt, sie „schlafen“ bis zum Jüngsten Gericht (daher auch der Ausdruck „entschlafen“). Wir betten sie in die Erde, von der sie genommen sind, in der gewissen Hoffnung, dass sie auferstehen. So gleicht der menschliche Körper einem Samenkorn, das in die Erde gelegt wird. So ist der Friedhof Gottes Ackerfeld, wo der natürliche Leib in die Erde gelegt wird, auf dass ein geistlicher Leib auferstehe. Der Tod ist der Tribut der Sünde. Seit Adam und Eva im Garten des Paradieses von der verbotenen Frucht aßen, ist der Tod das unausweichliche Ende unseres irdischen Lebens. Aber wir Christen müssen dennoch keine Angst vor dem Tod haben, denn uns ist in Jesus Christus die Gewissheit gegeben, dass der Tod nicht das letzte Wort über einen Menschen hat. Als Jesus zu Ostern auferstanden ist, hat er denen, die an Ihn glauben und getauft sind, den Weg gebahnt, in Seinen Fußstapfen zum ewigen Leben zu gelangen. Warum nennt man den Friedhof im frommen Kirchenjargon auch „Gottesacker“? Hier können Sie sich über die Nutzung des Markersbacher Friedhofs informieren.